Gut schlecht positiv negativ

Juni 16, 2011

Wer kennt sie nicht?

Die Frage was “gut” oder “schlecht” ist.
Welche “positiven” oder “negativen” Eigenschaften man hat.
Oder auch “gut” vs. “böse”.

So schwer man sich oft dabei tut, etwas in diese Kategorien einzuordnen (egal ob´s einen selbst betrifft oder man über andere oder Ereignisse darüber nachdenkt), so leicht könnte es doch auch anders gehen.

Meist überlegt man kurz, manchmal auch gar nicht (weil über das Unterbewußtsein “abgekürzt”) und schon haben wir unsere Meinung und die vertreten wir dann auch meist sehr lange.

Aber woddurch erhalten wir dann diese “Meinung” ob nun etwas “gut” oder “schlecht”, “positiv” oder “negativ”, “gut” oder “böse”… ist?

Die Antwort gibt uns unser Unterbewußtsein auf Basis unseres “Mindsets“.

Unser Mindset ist der Erfahrungsschatz, den wir uns im Laufe unseres Lebens aneignen.
Unser “Wertevorstellungen” sind darin enthalten.
Wie dieser “Mindset” im Laufe der Jahre “programmiert” wurde, das wird Einfluss auf die Beurteilung von “gut” oder “schlecht”…. nehmen.

Meist wird unser Mindset “fremdprogrammiert”.
Fernsehen, Zeitungen, Meinungen von anderen, Kindheit, Erziehung, Schule, Universität,…

Unser Mindset ist sozusagen die “Betriebsanleitung”, wie wir uns zu verhalten haben, wie wir etwas beurteilen, wie wir etwas einschätzen.

Aus meiner Ausbildung zum Business Manager kenne ich eine “Grundregel”, wenn es darum geht ein Unternehmen zu “analysieren”.

Diese lautet: In der Analysephase (= Sammlung von Fakten und Tatsachen) wird niemals schon BEWERTET.

Das hat einen guten Grund. Würde man in dieser Phase bereits BEWERTEN, dann würde man nicht weit kommen, weil der Mindset des Analysierenden bereits wesentlichen Einfluss auf die weiteren Vorgänge nehmen würde.

Nun, was für Unternehmen gilt, gilt auch für Menschen.

Stellen Sie sich folgende Situation vor:

Sie fahren mit 130 kmh auf der Überholspur der Autobahn.
Freie Fahrt auf Ihrer Spur.
Rechts von ihnen fahren langsamere Autos in der Kolonne.
Plötzlich fährt vor Ihnen ein Auto unverhofft von der rechten auf die linke Spur.
Sie gehen vom Gas. Es war genügend Platz. Es ist zum Glück nichts passiert.

Nun die Frage:
Was dachten Sie in dem Moment als das Auto auf Ihre Spur wechselte und der Fahrer Sie dabei offensichtlich nicht herankommen hat sehen?

a.) So ein Volli…t!!!!!!!!!
b.) Kein Problem, Fuß vom Gas, er hat mich nur nicht gesehen, warum auch immer. Es ist genug Platz, es wird nichts passieren.

Und? Hand auf´s Herz. Wahrscheinlich eher a.) oder?

Diese Beurteilung, dieser Gedanke ist in Ihnen ohne vorher darüber lange Zeit nachzudenken in den Sinn gekommen.

auf uns treffende Situation + eigener Mindset = Beurteilung

Nunja, dass dies so ist, das ist kein großes Geheimnis und es hat auch keine Auswirkungen, dass Sie das nun wissen.

Wirklich nicht? Lassen Sie uns mal sehen.

Haben Sie sich bei “So ein Volli…t” gut oder eher zornig gefühlt? Konnten Sie sich Minuten oder vielleicht auch Stunden später darüber immer noch aufregen?

Vielleicht hat es also doch Auswirkungen… ;-)

Eine weitere Regel aus der Unternehmensanalyse (die in ihren prinzipiellen Methoden sehr gut auch für private Belange einsetzbar ist) lautet:

Ein Ereignis ist grundsätzlich einmal neutral und weder “gut” noch “schlecht”.
Erst der Kontrast, in welchen das Ereignis dann betrachtet wird, wird es zu “gut” oder “schlecht” machen.

Das Wort “Ereignis” kann hier beliebig durch viele andere Wörter ersetzt werden:

Eine “Aussage”…
Eine “Handlung”…
Eine “Situation”…
Ein “Verhalten”…
Eine “Eigenschaft”…

Und nun raten Sie mal, was der “Kontrast” in Bezug auf unsere Fragestellung ist.

Somit dürfte klar sein, dass unser Mindset, unsere “Programmierung”, unsere “Wertevorstellung” und unsere Paradigmen (=vorherrschende Gedankenmuster) erst alles zu dem machen, was es für UNS ist.

Mir hat diese Herangehensweise geholfen, wenn etwas vermeintlich “Negatives” oder “Schlechtes” eingetren oder geschehen ist. Aber auch die Betrachtung und Akzeptanz von persönlichen Eigenschaften (ob die eigenen oder die Wahrnehmung der Eigenschaften von anderen Personen) gelingt um Vieles einfacher.

Unpünktlichkeit: Positive oder negative Eigenschaft?

Regenwetter: Gut oder Schlecht?

Arbeitsverhältnis wurde gekündigt: Chance oder Bedrohung?

….

Den eigenen Mindset zu “rekonfigurieren”, sich neu einzustellen – das gelingt wahrscheinlich nicht von heute auf morgen. Schließlich haben wir Jahre und Jahrzehnte dafür gebraucht, ihn so einzustellen, wie er jetzt ist.

Es ist möglich, seinen Mindset zu rekonfigurieren. Jeden Tag auf´s Neue. Wir haben die Wahl, was wir denken.

Probieren Sie es aus!

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Jetzt aber

Juni 15, 2011

Es ist eine Weile her, als ich mich voller Tatendrang an die Einrichtung dieses Blogs gemacht habe.
Nahezu 1 Jahr. Im Internet eine Ewigkeit.
In dieser Zeit ist viel geschehen, die Welt hat sich weiterentwickelt.

Meine Tätigkeitsschwerpunkte verlagern sich und ich durfte erkennen, dass ich mich in einer gewissen “Komfort-Zone” habe befunden. Wieder einmal.
Nun ist es an der Zeit, den Faden wieder aufzunehmen.
Wieder freizulegen was mich zur Einrichtung dieses Blogs, meines Portals expuco.at inspiriert hat und auch für den ersten Impuls gesorgt hat.
Über meinen eigenen Mindset zu reflektieren und diesen neu auszurichten.

Sich Wissen anzueignen, Bücher zu lesen, eine Master-Ausbildung an der Universität zu besuchen, an Erfahrungen anderer teilhaben, Erfolge und Misserfolge zu sehen, Neues “unverbindlich” auszuprobieren, “Optionen” glauben zu haben – das ist die eine Sache.

Die andere Sache ist es das alles auch anzuwenden. Die Komfort-Zone zu verlassen.

Auf geht´s!

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Heute

September 23, 2010

Heute.
Ja genau – Heute!

Hören Sie auf den Text. Es lohnt sich!

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Ein Geschenk

September 21, 2010

Wie oft denkt man sich, dass nichts so läuft wie es sollte?

Ehrliche Antwort: Öfter als einem lieb ist.

In solchen Situationen erweist es sich als hilfreich, das “Problem”, den “Nerv-Grund”, das “Schiefgelaufene”, den Frust, den Ärger oder was sonst als Störfaktor vorhanden ist, in Kontrast zu etwas Positivem zu setzen.

Hier ist ein Geschenk, eine kleine Anregung dazu, einen positiven Kontrast zu schaffen.

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EXPUCO

Juli 29, 2010

Expuco ist lateinisch und steht für “Entfalten”.

Ich habe mit expuco.at eine Plattform geschaffen, die sich genau damit und allem “d´rum herum” beschäftigten wird.

Unter diese Plattform werde ich sukzessive Projekte, Ideen oder Geschäftsmöglichkeiten gruppieren und darstellen.

Natürlich, aller Anfang ist… ;-)

expuco.at wurde aus einer Idee heraus geboren und um diesen Gedanken auch gleich  in der Real-Welt zu manifestieren ist aus dieser Idee zumindest schon eine Webpräsenz entstanden.

Herzliche Grüße,

Andreas Taferner

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Herzlich Willkommen!

Juli 22, 2010

Hallo!

Nachdem ich einige Zeit schon das Web 2.0 “beobachte” habe ich mich dazu durchgerungen, ebenfalls einen Blog auf meiner Domain aufzuschalten.

An dieser Stelle darf ich mich kurz vorstellen:

Ich heiße Andreas Taferner, bin Jahrgang 76 und in der Steiermark (Österreich) geboren.
Aktuell wohne ich mit meiner Lebenspartnerin und unserem Sohn (geboren 2008) in Kärnten (Österreich) in der Nähe des wunderschönen Wörthersees.

Von meinem dritten Lebensjahr an spielte ich Eishockey und habe diese Karriere mit 25 Jahren aus beruflichen Gründen beendet.

Ausgebildet wurde ich zum Maschinenbau-Ingenieur. Nach 5 Berufsjahren wechselte ich jedoch in die Finanzdienstleistung.

Seit 2006 bin ich hauptsächlich in der Verwaltung, Organisation und Administration tätig und durfte auch schon einige Unternehmen in deren Start-Up-Phasen aktiv begleiten.

Mehr dazu steht auch hier.

Bis bald!

Andreas Taferner

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